Podiumsgespräch mit dem Kettler-Verlag in Frankfurt

Heute war ich auf Einladung vom Ketter-Verlag bei der Frankfurter Buchmesse. Ein Riesengewühl, bis ich endlich den Kettler-Stand erreicht hatte. Dort habe ich für einige Stunden Fragen zur Gefängnis-Fotoarbeit beantwortet und hatte ansonsten genügend Zeit um über die Messe zu schlendern. Alles in allem: Die Buchbranche bemüht sich sehr… auch wenn Boris Becker als Stargast als Alternative zu Paolo Coelho herhalten musste.  Der Kontrast zur Photokina könnte kaum größer sein. Während bei der Photokina die Aussteller mit Musik und Nacktmodels in Auffälligkeit sich zu übertreffen versuchen, so schien mir die Buchmesse regelrecht leise,  fast konzentriert ruhig – ja bieder- .

Was ich besonders schade fand: Auf der Messe kann man nur gucken- nicht kaufen… war mir klar… aber so unter´m Tisch… da hatte ich schon Hoffnung. Die Verleger und Hostessen sind hart. – Zumindest  am Donnerstag. Sonntag ist Sell out. –  Dh: All die schönen Bildbände und Druckstücke musste ich nach kurzem Blättern aus der Hand legen. Naja. Schade.

– Ob es für Fotografen sinnvoll ist Aquise auf der Buchmesse zu betreiben, wage ich zu bezweifeln. -Aber der Tag war gut!  Außerdem folgt das photobookfestival zur dOKUMENTA in Kassel auf dem Fuße! Frankfurt selbst ist mir etwas zu business-unterkühlt! (naja)

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